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Aktuelles zur Trinkwasserqualität für die Ortsteile Kreischa, Gombsen, Kleba, Theisewitz, Brösgen, Lungkwitz, Kleincarsdorf und Quohren

Wasserhahn auf, und klares Trinkwasser erfrischt uns, steht bereit für die tägliche Körperhygiene, zum Kochen, zum Trinken und Genießen. Etwa zwei Liter Flüssigkeit sollten wir täglich trinken, um gesund zu bleiben. Dafür müssen wir nicht Flaschen schleppen oder tief ins Portemonnaie greifen. Der Durchschnittliche Tagesverbrauch von rund  205 Liter Wasser zum Trinken, Duschen, Putzen usw. kostet gerade mal soviel wie eine SMS.

Doch gutes Wasser ist nicht selbstverständlich. Die Anforderungen an das Trinkwasser werden durch die Gesetzgebung geregelt. Das Trinkwasser des Kreischaer Wasser- und Abwasserbetriebes wird monatlich vom zugelassenen Trinkwasserlabor der DREWAG untersucht.

Der Kreischaer Wasser- und Abwasserbetrieb bezieht sein Trinkwasser im Regelfall aus der Talsperre Klingenberg. Pro Jahr werden zirka 60 Proben an verschiedenen Stellen entnommen und bewertet. Monatlich werden mikrobiologische Parameter kontrolliert und eine  physikalisch – chemische Untersuchung durchgeführt. Einmal im Jahr wird das Wasser auf chemische Stoffe wie z.B. Magnesium, Eisen, Nitrat, Aluminium, Kalium, Calcium u.ä. untersucht. Zusätzlich wird die Konzentration von Pestiziden und  polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoff festgestellt.

Der pH-Wert des Kreischaer Trinkwassers liegt bei 8,23. Der deutsche Härtegrad beträt  5,99. Damit kann das Wasser als weiches Wasser eingestuft werden. Dies ist positiv zu werten, da dadurch zum Beispiel das Waschmittel tiefer dosiert werden kann – gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Die Wasserhärte ist ein Sammelbegriff für die Menge der Mineralien Calcium und Magnesium im Wasser. Enthält ein Trinkwasser viel Calcium und viel Magnesium, spricht man von hartem Wasser. Enthält es wenig, dann haben wir es einem weichen Wasser zu tun.

Rund um den Kalk

So gesund ein mineralisches Trinkwasser auch ist, es bereitet nicht nur Freude - vor allem, weil sich Kalk in Warmwasseranlagen, Waschmaschinen etc. ablagert. Sie können die Kalkablagerung vermindern, wenn Sie das Wasser nicht zu stark erhitzen. Warmwasserbereiter sollten Sie Ihr Wasser nicht über 55°C erwärmen.

Mit Salz gegen Kalk

Bei Geschirrspülmaschinen muss das Wasser ab Härtebereich weich enthärtet werden. Dazu sind die Geräte mit einem Ionenaustauscher ausgestattet. In ihm werden die Calcium- und Magnesiumionen des Wassers gebunden und gegen die Natriumionen des Salzes ausgetauscht. Der Austauscher muss in regelmäßigen Abständen mit Salz gefüllt werden. Stellen Sie Ihre Spülmaschine für die oben genannten Ortsteile auf den Härtebereich weich ein.

Weitere Auskünfte oder Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 0172/2705019 oder 0352606/209-22.

Die aktuellen Ergebnisse unserer Trinkwasseranalyse finden Sie hier

 


 

Informationen zum Wasserbuch, einem amtlichen Register - ähnlich dem Grundbuch -, in das sowohl die so genannten Wasserrechte, also wasserwirtschaftlich begründete Rechtsverhältnisse zur Nutzung von Gewässern, als auch wasserwirtschaftlich begründete Schutzgebiete eingetragen werden, finden Sie unter www.wasserbuch.sachsen.de.

Das Digitale Wasserbuch ist insbesondere ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger aber auch an nichtstaatliche Organisationen und Unternehmen, sich über die bestehenden wasserwirtschaftlichen Nutzungen, Anlagen und Schutzgebiete im Freistaat Sachsen zu informieren.

Kontakt

Kreischaer Wasser-
und Abwasserbetrieb

Dresdner Straße 10
01731 Kreischa
Tel. (035206) 209-0
Fax (035206) 209-28
E-Mail: KWA@kreischa.de

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